8. Januar 2019

Heute sind wir von Nocaima nach Bogota gereist (80 km). Zuerst haben wir Fabian's Firma besucht. Dann hat mir Fabian geholfen eine Garage zu finden, die das Steuerungs- problem reparieren kann. Wir haben eine Garage gefunden, die den Eindruck macht, dass sie erfahren ist und das Problem richtig einschätzen kann. Das Resultat der Unter- suchung war, dass der linke Stossdämpfer verbogen ist. Die Garage konnte keinen Ersatz-Stossdämpfer in Kolumbien finden. Deshalb muss ich ihn im Europa bestellen. Bis dieser Stossdämpfer hier in Bogota angekommen ist, werden wir zu einigen interessanten Orten fahren. Das Bild zeigt den Ort Nocaima von Fabian's Haus aus gesehen.

7. Januar 2019

Heute ist der Drei-Königs-Feiertag in Kolumbien. Darum bleiben wir noch einen Tag in Fabian's Landhaus. Ich bin aber mit Fabian mit unserem Wohnmobil nach Villeta gefahren, um eine Garage zu besuchen, die die Steuerung und die Handbremse reparieren kann (24 km). Die Garage war in der Lage beide Probleme zu verbessern, aber nicht wirklich zu repaprieren. Für die Steuerung müssen wir ein neues Teil haben. Wir wissen aber noch nicht mit Sicherheit welches. Wie wir die Handbremse reparieren können, weiss ich noch nicht. Morgen fahren wir nach Bogota und besuchen da eine weitere Garage. Hoffentlich kann diese Garage die Probleme wirklich reparieren. Das Bild zeigt die Landschaft von Fabian's Haus aus gesehen in Richtung Bogota, welches hinter all den Bergen liegt. Morgen werden wir eine weitere Fahrt über Berge haben.

6. Januar 2019

Heute sind wir in Fabian's Haus geblieben, wo es uns sehr gut geht. Fabian machte mit uns heute eine Tour zu den umliegenden Städten Vergara und Nimaima (33 km). Diese Städte liegen hoch oben auf Hügeln. Die Strassen dorthin sind manchmal sehr steil und nicht geteert. Es ist gut, dass Fabian ein 4x4 angetriebenes Auto hat, um diese Orte gut zu erreichen. Das BIld zeigt die Hauptstrasse von Vergara. Diese Stadt liegt auf auf einer Höhe von 1550 Metern.

5. Januar 2019

Heute sind wir von Marquetalia nach Nocaima gereist (116 km). Wir wurden von Fabian Ruiz und seiner Frau in deren Landhaus eingeladen. Ich kennen Fabian von der Arbeit her. Von diesem schönen Haus aus, hat man eine wunderbare Sicht auf die Berge in der Region. Das Bild zeigt einen Ausschnitt davon bei Sonnenuntergang. 

4. Januar 2019

Heute sind wir von San Louis nach Marquetalia gereist (132 km). Auf dem Weg sind wir an der Hacienda Napoles in der Nähe von Doradal vorbeigekommen. Diese Hacienda gehörte dem Drogenbaron Pablo Escobar. Er hat schon zu seinen Zeiten einen kleinen Zoo auf dem riesigen Gelände gehabt. Nach seinem Tod hat die Regierung das Gelände übernommen und machte eine Touristenattraktion daraus. Heute kann man durch einen Safari-Zoo fahren. Für uns war der Eintrittspreis zu hoch. Für dieses Geld können wir in einem günstigen Hotel übernachten oder zusammen zum Nachtessen gehen. Zudem haben wir diese Tiere in ihrer natürlichen Umgebung in Afrika gesehen. Deshalb sind wir nicht hineingegangen. Das Bild zeigt das Eingangtor zur Hacienda Napoles. Wir haben in einer anderen Hacienda übernachtet. Es war ein fast romantischer Ort an einen Bach. Leider hatte es Grasflöhe, die uns gebissen haben, so dass wir nicht draussen bleiben konnten. Zudem war es auf dieser Höhe (230 Meter) sehr heiss (35 ℃). Das wurde eine heisse Nacht.

3. Januar 2019

Heute sind wir von Guatapé nach San Luis gereist (121 km). Als wir aufgestanden sind, haben wir festgestellt, dass wir nur 100 Meter von den gesuchten Hotels entfernt geschlafen haben. Gestern Abend in der Dunkelheit haben wir sie nicht erkannt. Und es wundert uns, dass die Leute, mit denen wir geredet haben, diese Hotels nicht gekannt haben. Auf jeden Fall hatten wir eine gute Nacht und erst noch Geld gespart. Zuerst haben wir Guatapé besucht. Das ist eine kleine aber farbenfrohe Stadt (siehe Bild). Dann sind wir den Piedra del Peñol hinaufgesteigen. Das ist ein 200 Meter hoher Monolith. Wir mussten 705 Treppen zum höchsten Punkt hochsteigen. Von hier oben hat man einen schönen Ausblick über den Embalse Peñol-Guatapé-Stausee. Dann sind wir nach San Luis gefahren. Für die 121 km haben wir 3 Stunden gebraucht. Die kurvenreiche Strasse führte auf hohe Berge und wieder hinunter. Und es waren wieder viele langsame Lastwagen unterwegs, die uns verlangsamt haben. Die Strassen waren in gutem Zustand. Wir haben in einem schönen, aber einfachen Truckerhotel an der Strasse auf einem Berg, umgeben nur von Wald, übernachtet.

2. Januar 2019

Heute sind wir von Medellin nach Guatapé gereist (103 km). Aber zuerst mussten wir nach Medellin hinunter fahren, was einen Höhenunterschied von 1000 Metern ausmacht. Hier haben wir zwei Garagen besucht, um unser Steuerungsproblem zu beheben. Aber keine der Garagen konnte uns helfen. Unser Wohnmobil hat offenbar einen zu langen Radstand für die normalen Vermessungsgeräte. Dann sind wir zu einem Geschäft gefahren, dass unsere Gastanks mit Propanegas füllen kann. Zum Glück kam gerade ein Gastankwagen von seiner Tour zurück und war willens unsere Tanks zu füllen. Dann sind wir nach Guatapé gefahren. Wir haben für die 40 km 2.5 Stunden gebraucht. Langsame Lastwagen, ein Unfall und eine Baustelle haben uns derart ausgebremst. Dann standen auch auf einmal ca. 100 Reiter vor uns auf der Strasse. Die letzten beiden zeigt mein Foto. Das Hotel, in dem wir übernachten wollte, hatte keine freien Zimmer. Bei zwei anderen Hotels haben die GPS-Koordinaten nicht gestimmt. Wir haben sie auf jeden Fall nicht gefunden. Schlussendlich haben wir an einem Ort wild campiert, an welchem uns Leute, die dort wohnen, gesagt haben, dass es problemlos und sicher sei. Die Suche nach einem Hotel war erschwert, weil unser WIFI-Gerät hier kein Signal gefunden hat. Deshalb waren wir wie blind und konnten nicht genug Informationen zusammentragen.

1. Januar 2019

Heute sind wir in der Gegend des Campingplatzes auf die Suche nach einem offenen Restaurant oder Laden gegangen. Alles was offen war, war ein Kaffe, das auch Brot verkaufte. Wir haben Brot gekauft und mussten unser Neujahr-Abenessen selber kochen. Um nach Medellin hinunter zu sehen, mussten wir ca. 1 Kilometer gehen. Da konnte ich das Bild von den Lichtern von Medellin aufnehmen.