18. Februar 2019

Heute sind wir von Puerto Jeli in Ecuador nach Zorritos in Peru gereist (115 km). Am Morgen mussten wir noch warten, bis die Autoversicherung per Mail eintraf. Wir haben eine gute Versicherung gefunden, die für alle Länder, durch die wir in den nächsten Monaten reisen werden, gültig ist. Das Email kam um die Mittagszeit an. Ich musste den Vertrag noch ausdrucken und dann konnten wir losfahren. Die Grenzkontrolle war etwas konfus. Die beiden Länder Ecuador und Peru haben Grenzstationen zusammen. Wenn man südwärts reist, ist die Grenzstation in Peru. Dort konnten wir aber das TIP nicht abmelden. Somit mussten wir dafür 5 km zurück nach Ecuador zur dortigen Grenzstation fahren. Alles andere konnten wir an der Grenzstation in Peru erledigen. Es sind viele Venezuelaner zu Fuss unterwegs und belagern die Grenzstationen. Millionen von Venezuelaner sind auf dem Weg nach Chile. Sie hoffen, dort eine bessere Zukunft zu haben. Deshalb ist der Grenzübertritt etwas komplizierter. Wir mussten in ein separates Gebäude gehen, um die Visas und das TIP zu bekommen. Dann sind wir durch die Stadt Tumbes gefahren. Weil es heute Morgen stark geregnet hat, war die Stadt sehr nass und schmutzig. Dann erreichten wir den Campingplatz in Zorritos, der am Ufer des Pazifik liegt. Er gehört einem Schweizer und heisst Swiss Wassi. Wir haben den Schweizer aber nicht getroffen, da er nach Lima gereist ist. Wir beobachteten den Sonnenuntergang am Meer und spatzierten dem Strand entlang. Hier habe ich das angehängte BIld geschossen.

17. Februar 2019

Heute sind wir von Cuenca nach Puerto Jeli gereist (172 km). Die Strasse führte meistens bergab, da Cuenca auf einer Höhe von 2560 Meter und Puerto Jeli auf Meereshöhe liegt. Die Bremsen des Wohnmobils hatten viel Arbeit zu verrichten und taten es ohne Probleme. In Cuenca war die Temperatur 20 °C  und in Puerto Jeli 30 °C. Wir sind wieder am schwitzen! Deshalb wollten wir in den Bergen nach Peru fahren. Man hat uns aber davon abgeraten, da diese Strasse in sehr schlechtem Zustand sei. Deshalb mussten wir zum Pazifik hinunter fahren. Die Strasse führte durch ein Tal. Zuerst war die Landschaft sehr grün. Aber später sah es wie in einer Wüste aus. In der Nähe des Meeres war es wieder grün und wir sahen viele Bananenplantagen. Das Bild zeigt die wüstenartige Landschaft, durch die wir heute gefahren sind.

16. Februar 2019

Als wir heute Morgen in die Garage kamen, stand das Wohnmobil bereits auf den Rädern. Das heisst, dass die Bremsen schon repariert sind. Die Garage hat keine neuen Bremsscheiben gefunden und hat deshalb die Alten überdreht. Aber sie fanden neue Bremsklötze für die Hinterräder. Die Bremsen sollten nun perfekt funktionieren. Sie haben sogar den Stossdämpfer repariert. Nachdem der neue Stossdämpfer in Bogota eingebaut wurde, haben wir bei Kurvenfahrten immer ein Geräusch gehört. Der Mechankier fand, dass eine Schraube nicht gut angezogen und verbogen war. Die Schraube wurde ersetzt und gut befestigt, so dass das Geräusch hoffentlich nicht mehr auftritt. Dann wurde noch ein Ölwechsel gemacht und viele Schrauben nachgezogen. Am Mittag war die Reparatur fertig. Das heisst, dass Morgen die Reise weiter geht. Am Nachmittag sind wir nochmals ins Stadtzentrum gewandert. In der Altstadt sind alle Strassen rechtwinklig zueinander. Die meisten sind Einbahnstrassen. Es hat viel Verkehr auf diesen Strassen. Die schönsten Gebäude sind Kirchen. Wir haben viele gesehen. Das Bild zeigt eine typische Strasse in Cuenca.

15. Februar 2019

Heute sind wir zuerst zu einer Garage gefahren. Als wir von Incapirca hinunterfuhren, begannen die Bremsen ein Geräusch zu machen. Wir wollten wissen, was die Ursache für dieses Geräusch ist. Der Mechaniker öffnete die Räder und fand heraus, dass wir an einem Hinterrad einen Bremsklotz verloren haben. Weil ein anderes Teil auf die Bremsscheibe gedrückt hat wurde dieses Geräusch verursacht und die Bremsscheibe verkratzt. Die Garage will neue Bremsscheiben installieren, wenn sie solche in Ecuador finden. Sonst können die Bremsscheiben auf der Drehbank bearbeitet werden. Diese wurden bereits zweimal derartig bearbeitet. Weil das Wohnmobil ohne Räder in der Garage steht, mussten wir einen Schlafplatz suchen. Der Bruder des Garagenbesitzers besitzt gleich neben der Garage einen Campingplatz und vermietet in seinem Haus einige Zimmer. Hier werden wir wohnen, bis das Wohnmobil repariert ist. Weil die Autoversicherung, die wir für Peru benötigen, nicht vor Montag oder Dienstag bereit sein wird, werden wir keine Zeit verlieren. Am Nachmittag wanderten wir ins Stadtzentrum von Cuenca. Hier machte ich das Bild von den Kuppeln der Kathedrale.

14. Februar 2019

Heute sind wir in Cuenca geblieben. Wir haben Wäsche gewaschen, Daten für die Autoversicherung für die nächsten Länder gesucht, brachten Katharinas iPad zu einem Reparaturgeschäft und füllten unseren Wassertank. Zwischendurch haben wir die Stadt besichtigt.  Wir sind zweimal auf einen Aussichtsturm gestiegen, von dem man eine schöne Sicht über die Stadt hat. Das angehängte Bild zeigt die Aussicht bei unserem nächtlichen Besuch. Es zeigt die Kirchtürme und Kuppeln im Stadtzentrum.

13. Februar 2019

Heute sind wir vom Campingplatz in El Tambo zurück nach Incapirca gefahren (12 km), um die dortigen Inka-Ruinen zu besichtigen. Deswegen sind wir in diese Gegend gekommen. Das sind die grössten Inkaruinen in Ecuador. Nach den Aztekenruinen in Mexico, den Mayaruinen in Mexico, Belize und Guatemala sind das die ersten Inkaruinen, die wir besichtigen. Ursprünglich wurde die Stadt vom hier ansässigen Cañari-Volk gebaut. Die Inkas sind erst später hierher gekommen. Sie haben eine ovale Mauer als Basis für den Sonnentempel gebaut. Die Steine sind derart zugeschnitten, dass sie genau in die Nachbarsteine passen, so dass kein Mörtel oder ein anderer Haftvermittler gebraucht wurde, um die Mauer zusammen zu halten. Der Tempel wurde vor ca. 500 Jahren von den Spanieren zerstört. Die Spanier kamen hierher, um das Gold aus dem Tempel mitzunehmen. Nach dieser Besichtigung sind wir nach Cuenca gefahren (81 km). Das ist die letzte grössere Stadt in Ecuador. Wir werden hier in den nächsten Tagen einige Arbeiten an unserem Wohnmobil ausführen, bevor wir nach Peru weiterfahren.

12. Februar 2019

Heute reisten wir von Cerecita nach Ingapirca (247 km). Die Fahrt startete auf Meereshöhe und bei einer Temperatur von 30 °C. Die ersten ca. 150 km sind wir auf einer Ebene mit vielen Plantagen gefahren und wir durchquerten die Stadt Guayaquil. Die nächsten ca. 100 km sind wir die Anden hochgefahren. Wir befinden uns jetzt auf einer Höhe von 3000 Metern und die Temperatur ist bei 12 °C. Letzte Nacht konnten wir kaum schlafen, da es zu heiss war. Diese Nacht werden wir frieren, wenn wir nicht alle unsere Decken benutzen. Das Bild zeigt die Kirche von Ingapirca.

11. Februar 2019

Heute sind wir von Puerto Cayo nach Cerecita (202 km) gereist. Cerecita liegt ca. 50 Kilometer bevor Guayaquil. Wir sind am Ufer des Pazifik entlang gefahren. Das beste was wir heute gesehen haben war, als Fischer ein Netz ans Ufer zogen und dann den Fang zählten und verteilten. Über den Fischern flogen Fregattvögel, die auch einen Teil des Fanges haben wollten. Im Wasser schwammen Pelikane, die auch scharf auf ein einfaches Essen waren.

10. Februar 2019

Heute besuchten wir die Isla de la Plata. Dafür mussten wir mit Tuctucs und Bus nach Puerto Lopez fahren. Von hier sind wir zusammen mit einer Gruppe mit einem Boot zur 24 km vor der Küste liegenden Insel gefahren. Die Insel haben wir zu Fuss besichtigt und haben dabei Krabben, Echsen und viele der berühmten blaufüssigen Bobbies (siehe Foto) gesehen. Dann sind wir zurück zum Boot gegangen. Hier haben wir grosse Meeresschildkröten gesehen. Dann gingen wir schorcheln. Dabei haben wir einige Sorten von schönen und farbigen Fischen erlebt. Auf der Fahrt zurück nach Puerto Lopez haben wir noch einen Seelöwen erspäht. Dieser Besuch auf der Isla de la Plata war eine gute Erfahrung. Am Abend haben wir beschlossen, nicht zu den Galapagos Inseln zu reisen.

9. Februar 2019

Heute sind wir mit Tuctucs und Bussen nach Puerto Lopez gereist (36 km). Wir möchten morgen die La Plata-Insel besuchen, die als die Galapagos-Insel für arme Leute gilt. Dort sollten wir einige der Tiere sehen, die man auch auf den Galapagos-Inseln sieht. Wir gingen unsere Tourtickets für Morgen kaufen. Der Tagesausflug kostet uns $ 35.- pro Person. Eine Reise zu den Galapagos-Inseln würde uns mindestens $ 1000.- pro Person kosten. Morgen Abend wissen wir wirklich, ob die La Plata-Insel ein Ersatz für die Galapagos-Inseln ist. Das Bild zeigt Puerto Lopez vom Steg aus, an dem die Boote für die La Plata-Insel-Tour ablegen.

8. Februar 2019

Heute sind wir von La Maná nach Puerto Cayo gereist (256 km). Wir reisten nach Westen und kamen durch eine Landschaft mit viel Agrikultur. Wir sahen Felder mit Bananen, Kakao, Mais und vielen anderen Pflanzen, von denen wir die Namen nicht kennen. Das Bild zeigt ein Tal, das ganz mit Mais bepflanzt war. Dann haben wir herausgefunden, dass wir nahe an Montecristi vorbeifahren. Wir machten einen Umweg zu diesem Ort. Mein Freund Karl hat mit gesagt, dass hier die berühmten Panamahüte herstellen würden. Aber wir haben keinen einzigen Panamahut gesehen und die Firma, die sie herstellt nicht gefunden. Dann fuhren wir weiter nach Puerto Cayo. Hier erreichten wir den Pazifik. Wir parkten unser Wohnmobil auf dem Campingplatz «Jardin Suizo», welcher einem Schweizer gehört. Es war sehr schön uns mit Samuel in unserer Muttersprache Schweizerdeutsch zu unterhalten.

7. Februar 2019

Das Ziel für heute ist der Quilotoa See. Es ist ein Kratersee auf einer Höhe von 3914 Metern. Vom Campingplatz auf einer Höhe von 3000 Metern, fuhren wir in ca. 1.5 Stunden die 101 km hinauf nach Quilotoa. Wir konnten bis zum Kraterrand hinauffahren und von hier in den Krater hinunter sehen (siehe Bild). Um zum Kratersee hinunter zu wandern, benötigt man ungefähr eine halbe Stunde und um wieder hinauf zu gelangen zirka eine Stunde. Bevor wir diese Wanderung in Angriff nahmen, machten wir in einem Restaurant noch eine Biopause. Während wir im Restaurant sassen, began es zu regnen. Wegen dem Regen beschlossen wir nicht zum Kratersee zu wandern. Wegen dem schlechten Wetter konnten wir auch keine Vulkane sehen. Da die Wettervorhersage nicht versprach, dass wir in den nächten Tagen Vulkane zu Gesicht bekommen, beschlossen wir an den Pazifik zu fahren. Die Strasse, auf der wir nach Quilotoa gelangten, führt auf der anderen Seite den Berg hinunter. Wir nahmen diese Strasse und fuhren in Starkregen und Nebel hinunter nach La Maná (206 km). La Maná ist auf einer Höhe von 220 Metern!  Hier haben wir in einem Hotelzimmer übernachtet.

6. Februar 2019

Heute wollten wir den Antisana Nationalpark besuchen. Arie hat uns gesagt, dass wir hier Kondore, Füchse und Wölfe sehen werden. Leider hatten wir Pech. Wir haben uns verfahren und ereichten den Eingang zum Nationalpark 15 Minuten nachdem sie Leute hineinlassen. Aber etwas unterhalb des Nationalparkes gab es einen Aussichtspunkt. Dort war ein Mann. Ich fragte ihn, ob man hier Kondore beobachten könne. Er bejahte das und packte sein Teleskop aus und damit konnten wir auf der anderen Seite des Tales einen Kondor beobachten. Mit meinem Teleobjektiv konnte ich den Kondor nicht formatfüllend fotografieren (siehe Bild). Dann fuhren wir wieder ins Tal hinunter und zu einem Campingplatz in der Nähe des Cotopaxi Vulkans (110 km). Wir sind nun in einer Gegend die «Avenue der Vulkane» genannt wird. 

5. Februar 2019

Heute blieben wir auf dem Campingplatz ausserhalb von Quito. Arie, der holländische Besitzer des Campingplatzes brachte uns zu einer Garage, die unsere Steuerung richten konnte. Endlich ist diese gerichtet und es scheint, dass es gut gemacht wurde. Dann bekam unser Wohnmobil eine Waschung (siehe Bild). Weil Arie auch ein Fahrradgeschäft betreibt, liessen wir unsere Fahrräder von ihm überholen. Dann machen wir einige Arbeiten rund um das Wohnmobil. Ich glaube, jetzt sind wir bereit für die nächste Etappe unserer Reise.

4. Februar 2019

Heute sind wir mit dem Bus in das Zentrum von Quito gefahren (35 km). Wir benötigten zirka 1.5 Stunden, um die Altstadt von Quito  zu erreichen. Zuerst gingen wir zum Präsidentenpalast.  Hier war die Wachtablösung im Gange. Es war eine sehr grosse und aufwendige Veranstaltung mit Soldaten, Pferden, Musik und dem Singen der Nationalhymne. Das Bild zeigt eine Gruppe Soldaten vor dem Präsidentenpalast. Der Präsindent hat sich nicht gezeigt. Manchmal macht er das. Dann besichtigten wir die Stadt. Die meisten Besichtigunspunkte sind Kirchen. Heute machte uns die Höhe (2850 m) zu schaffen. Wir hatten Probleme zu atmen und zu gehen. Deshalb haben wir keine Extratouren gemacht. Als wir zum Campingplatz zurück gehen wollten, haben wir einen iPhone- Reparaturladen gefunden. Mein iPhone brauchte ein neues Glas. Die Reparatur wurde in 1.5 Stunden ausgeführt und kostete $100.-. Hier in Ecuador ist der amerikanische Dollar die gebräuchliche Währung.

3. Februar 2019

Heute wollten wir Quito besichtigen. Wir waren etwas langsam und wollten den Campingplatz am Mittag verlassen. Arie, der holländische Besitzer des Campingplatzes riet uns heute nicht mehr zu gehen, da wir 1.5 Stunden brauchen, um das Zentrum zu erreichen. Zudem sei morgen die Wachtablösung beim Präsidentenpalast. Darum blieben wir auf dem Campingplatz und planten unsere weitere Reise. Am Abend hatten wir in einem nahegelegenen Restaurant ein leckeres Nachtessen. Das Bild ist von unsrem gestrigen Besuch auf dem Markt von Otavalo.

2. Februar 2019

Heute sind wir von Ibarra nach Quito gereist (158 km). Auf dem Weg haben wir zuerst den Markt von Otavalo besucht. Wir hatten Glück, dass der Markt heute stattfand. Er soll der grösste Markt in Ecuador sein. Es war sehr interessant die Leute zu beobachten und die Produkte zu sehen. Dann sind wir weiter nach Mitad del Mundo (Mitte der Welt) gereist. Hier überquerten wir den Äquator. Die gelbe Linie im Bild repräsentiert den Äquator. Als man das Monument 1980 baute, hat man geglaubt, dass der Äquator wirklich hier ist. Aber später mit GPS-Geräten hat man herausgefunden, dass der wirkliches Äquator 240 Meter nach links liegt. Aber um zu feiern, dass wir den Äquator überschritten haben, ist dieser Ort gut genug. Wir sind nun auf der südlichen Halbkugel.

1. Februar 2019

Heute sind wir auf dem Campinplatz «Finca Sommerwind» in der Nähe von Ibarra in Ecuador geblieben. Ich habe Buchhaltung gemacht und Katharina hat Wäsche gewaschen.  Während uns Hans ein anderes deutsches Gericht kochte, ging die Sonne mit einem dramatischen Himmel unter, wie mein Bild zeigt. Während dem Nachtessen kamen weitere Schweizer auf dem Campingplatz an. Hans meinte, dass die Schweiz menschenleer sein muss, wenn so viele Schweizer in Südamerika reisen!